Sanierungskosten-Rechner für Immobilien

    Der Sanierungskosten-Rechner strukturiert deine Kalkulation nach Gewerken: Fassade, Dach, Fenster, Heizung, Elektrik, Bad und Innenausbau. Erfasse Mengen und Einheitspreise, lege einen Aufschlag für Unvorhergesehenes fest und erhalte automatisch eine Min-Max-Spanne der Sanierungskosten – kostenlos und ohne Anmeldung.

    • Sanierungskosten pro Gewerk: Dach, Fassade, Bad, Heizung, Fenster, Elektrik
    • Preise pro Quadratmeter, Stück oder Pauschale – frei anpassbar
    • Aufschlag für Unvorhergesehenes inklusive Min-Max-Spanne
    • Übernahme in die Objektkalkulation für die 15-Prozent-Regel

    Sanierungskatalog

    Dieser Planer funktioniert wie ein persönlicher Sanierungskatalog. Fügen Sie Tätigkeiten hinzu und schätzen Sie die Kosten für Ihre Sanierung. Die Varianz berücksichtigt typische Preisschwankungen. Im Feld „Geplante Einheit” muss die Anzahl der Einheiten eingetragen werden, mit denen kalkuliert wird.

    Summe:0 €
    Inkl. Sicherheitspuffer:0 €
    Spanne:0 € - 0 €

    Wie funktioniert die Sanierungskalkulation?

    Eine belastbare Sanierungskalkulation entsteht nicht aus einer Pauschalsumme, sondern aus der Summe einzelner Positionen. Der Sanierungsrechner gibt dir dafür einen vorgefertigten Gewerke-Katalog: Fassade, Dach, Fenster, Heizung, Sanitär, Elektrik, Innenausbau, Bodenbeläge und Außenanlagen. Jede Position erfasst du mit Menge (m², Stück oder Pauschale) und Einheitspreis.

    Die Einheitspreise sind frei anpassbar – das ist wichtig, weil Sanierungspreise stark regional, je nach Ausstattungsstandard und je nach Konjunktur variieren. Typische Spannen sind im Katalog hinterlegt, du kannst sie aber anhand eigener Angebote überschreiben. Pro Position kannst du außerdem eine typische Varianz hinterlegen, aus der sich die Min-Max-Spanne der Gesamtkosten ableitet.

    Über den allgemeinen Aufschlag (oft 10 bis 15 Prozent) deckst du Unvorhergesehenes ab: Schäden, die erst beim Aufstemmen sichtbar werden, Bauleitung, Genehmigungen und Baunebenkosten. Erfahrungsgemäß liegt dieser Aufschlag bei Bestandssanierungen eher höher als bei Neubau-ähnlichen Vorhaben.

    Das Ergebnis ist eine drei-stufige Kostenangabe: Basiswert (deine Schätzung), Untergrenze (minus 15 Prozent) und Obergrenze (plus 15 Prozent). Diese Spanne ist die ehrlichere Antwort auf die Frage nach den Sanierungskosten als jeder Punktwert.

    Was erfasst der Sanierungsrechner?

    Die wichtigsten Outputs der Sanierungskalkulation auf einen Blick:

    Gesamtkosten Basiswert

    Summe aller Positionen multipliziert mit dem allgemeinen Aufschlag.

    Untergrenze (Min)

    Realistische Untergrenze unter Berücksichtigung der Varianz pro Position.

    Obergrenze (Max)

    Worst-Case-Schätzung – wichtig für die Liquiditätsplanung.

    Kosten je Gewerk

    Aufteilung der Gesamtkosten nach Gewerken – zeigt die größten Hebel.

    Kosten pro Position

    Detailgenaue Aufschlüsselung mit Einheit, Menge und Einheitspreis.

    Anschlussfähig zur Objektkalkulation

    Übernahme der Gesamtsumme in den Renditerechner für die 15-Prozent-Regel.

    Für wen ist der Sanierungsrechner gemacht?

    Der Rechner richtet sich an private Immobilien-Investoren, die Bestandsobjekte mit Sanierungsbedarf bewerten. Typische Anwendungsfälle: Eigentumswohnung mit anstehender Bad-Sanierung, Mehrfamilienhaus mit Fassaden- und Dacharbeiten, oder Komplettsanierung einer leer stehenden Wohnung vor Vermietung.

    Im Unterschied zu Excel-Listen gibt der Rechner eine Struktur vor, die du bei jedem Projekt wiederverwenden kannst, und zwingt dich zur expliziten Angabe von Varianz und Aufschlag – damit überraschen dich Kostenüberschreitungen seltener.

    Häufige Fragen zur Sanierungskalkulation

    Was kostet eine komplette Sanierung pro Quadratmeter?
    Eine Kernsanierung kostet typischerweise zwischen 1.200 und 2.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche – stark abhängig von Region, Ausstattungsstandard und Substanz. Eine reine Renovierung (Streichen, Bodenbeläge, Bad-Auffrischung) liegt bei 200 bis 600 Euro pro Quadratmeter.
    Wie viel Aufschlag für Unvorhergesehenes ist realistisch?
    Bei Neubau-ähnlichen Projekten 5 bis 10 Prozent, bei klassischer Bestandssanierung 10 bis 15 Prozent, bei sehr alten oder unsanierten Objekten auch 20 Prozent oder mehr. Je weniger du über die Substanz weißt, desto höher solltest du den Aufschlag setzen.
    Welche Sanierungskosten kann ich steuerlich absetzen?
    Erhaltungsaufwendungen sind sofort absetzbar, Herstellungskosten werden über die AfA verteilt. Anschaffungsnahe Aufwendungen über 15 Prozent des Gebäudewertes innerhalb der ersten drei Jahre nach Kauf zählen automatisch zu den Herstellungskosten. Der Renditerechner berücksichtigt diese 15-Prozent-Regel.
    Wie unterscheiden sich Renovierung, Modernisierung und Sanierung?
    Renovierung beseitigt optische Mängel (Streichen, Tapezieren). Modernisierung hebt den Standard (neue Heizung, neue Fenster, energetische Maßnahmen). Sanierung behebt substanzielle Schäden (Schimmel, Statik, Feuchtigkeit). Die steuerliche Behandlung unterscheidet sich entsprechend.
    Was kostet es, Dach, Fassade, Bad oder Heizung sanieren zu lassen?
    Richtwerte pro Gewerk: Dach neu decken 150 – 300 €/m², Fassade dämmen und verputzen 130 – 250 €/m², Bad-Sanierung komplett 8.000 – 20.000 € (je nach Größe und Ausstattung), Heizung austauschen (Wärmepumpe oder Brennwert) 15.000 – 40.000 €, Fenster tauschen 600 – 1.200 € pro Fensterelement, Elektrik komplett erneuern 80 – 150 €/m² Wohnfläche. Der Sanierungskosten-Rechner erlaubt es, alle Positionen einzeln zu erfassen und um einen Aufschlag für Unvorhergesehenes zu ergänzen.
    Welche Gewerke sind im Katalog enthalten?
    Fassade, Dach, Fenster und Türen, Heizung, Sanitär und Bad, Elektroinstallation, Innenausbau (Wände, Decken), Bodenbeläge, Küche sowie Außenanlagen. Du kannst eigene Gewerke und Positionen ergänzen.
    Kann ich die Kalkulation mit der Objektkalkulation verknüpfen?
    Ja, im kostenlosen Account kannst du eine Sanierungskalkulation einer Immobilie zuordnen. Die Gesamtsumme fließt automatisch in die Renditeberechnung und in die Prüfung der 15-Prozent-Regel ein.