Bierdeckelrechnung Immobilien – Cashflow in 30 Sekunden prüfen
Die Bierdeckelrechnung ist der schnellste Check, ob sich eine vermietete Immobilie selbst trägt: Kaltmiete minus Eigentümerkosten minus Kreditrate. Verschiebe Kaufpreis, Miete, Wohnfläche und Kosten und sieh sofort Bruttomietrendite, Kreditrate und Cashflow – kostenlos, ohne Anmeldung.
- Bruttomietrendite mit Ampel-Bewertung – verschiebbar, um den passenden Kaufpreis zu finden
- Cashflow pro Monat und Jahr, Kreditrate, Kaufpreisfaktor sowie Preis und Miete pro m²
- Break-even: ab welcher Miete und bis zu welchem Kaufpreis sich das Objekt selbst trägt
Bruttomietrendite
4,44 %
Mittlere Bruttomietrendite. Die Wohnung könnte sich selbst abbezahlen – ein genauerer Blick lohnt sich.
Dein Bierdeckel
- Miete
- 500 €
- − Rate
- 681 €
- − Kosten
- 80 €
- Cashflow pro Monat
- −261 €
- Im Jahr
- −3.127 €
- Kaufpreisfaktor
- 22,5
- Darlehen
- 148.500 €
Bei 135.000 € Kaufpreis und 500 € Kaltmiete ergibt sich ein negativer Cashflow von rund 261 € im Monat. Damit sich die Immobilie selbst trägt, braucht es rund 761 € Kaltmiete – oder einen Kaufpreis von höchstens rund 83.300 €.
Vereinfachte Modellrechnung vor Steuern – ohne Mietausfall, Sonderumlagen und Zinsänderung nach der Zinsbindung. Keine Anlage- oder Finanzierungsberatung.
Sieht der Bierdeckel gut aus? Dann rechne das Objekt mit Kaufnebenkosten nach Bundesland, AfA und Steuern durch – ebenfalls kostenlos.
Objekt detailliert kalkulierenWie funktioniert die Bierdeckelrechnung?
Die Bierdeckelrechnung beantwortet eine einzige Frage: Deckt die Kaltmiete die laufenden Kosten einer vermieteten Immobilie? Sie ist so einfach, dass sie auf einen Bierdeckel passt – und deshalb der ideale erste Filter, bevor du Zeit in Besichtigung, Unterlagen und eine ausführliche Objektkalkulation steckst.
Die Rechnung hat drei Schritte. Erstens die Kreditrate: Darlehen × (Sollzins + anfängliche Tilgung) ÷ 12, wobei das Darlehen aus Kaufpreis plus Kaufnebenkosten abzüglich Eigenkapital besteht. Zweitens der Cashflow: Kaltmiete minus nicht umlagefähige Eigentümerkosten minus Kreditrate. Drittens die Bruttomietrendite: Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100.
Rechenbeispiel: Eine 50 m² große Eigentumswohnung kostet 135.000 Euro (2.700 Euro pro m²) und ist für 500 Euro kalt vermietet (10 Euro pro m²), die Eigentümerkosten inklusive Rücklage liegen bei 80 Euro im Monat. Finanziert werden Kaufpreis und 10 Prozent Kaufnebenkosten, also 148.500 Euro, zu 3,5 Prozent Zins und 2 Prozent Tilgung. Die Kreditrate beträgt 681 Euro im Monat, der Cashflow liegt bei minus 261 Euro im Monat beziehungsweise minus 3.127 Euro im Jahr. Die Bruttomietrendite beträgt 4,44 Prozent.
Die Bruttomietrendite steht im Rechner ganz oben und ergibt sich aus Kaufpreis und Miete. Welchen Preis du für eine Zielrendite zahlen dürftest, rechnest du umgekehrt: Kaufpreis = Jahreskaltmiete ÷ Rendite – für 5 Prozent bei 500 Euro Miete sind das 120.000 Euro. Die Ampel bewertet die Rendite: unter 4 Prozent rot, 4 bis 5 Prozent gelb, ab 5 Prozent grün.
Aus denselben Zahlen ergeben sich die Break-even-Werte: Damit sich die Wohnung selbst trägt, bräuchte sie rund 761 Euro Kaltmiete – oder der Kaufpreis dürfte höchstens rund 83.300 Euro betragen. Dieser Preis ist ein guter Anker für die Kaufpreisverhandlung.
Die Bierdeckelrechnung ist bewusst grob: Sie rechnet vor Steuern und ohne Mietausfall, Sonderumlagen oder Zinsänderung nach Ende der Zinsbindung. Die AfA verbessert den Cashflow nach Steuern meist, ein Mietausfall verschlechtert ihn. Für die Kaufentscheidung gehört deshalb eine vollständige Objektkalkulation dazu.
Welche Kennzahlen liefert die Bierdeckelrechnung?
Alle Werte aktualisieren sich live, während du die Regler bewegst:
Cashflow pro Monat
Kaltmiete minus Eigentümerkosten minus Kreditrate – die Kernaussage: Trägt sich die Immobilie selbst?
Jährlicher Cashflow
Der monatliche Cashflow mal zwölf – so viel schießt du pro Jahr zu oder behältst übrig.
Monatliche Kreditrate
Annuität aus Darlehenssumme, Sollzins und anfänglicher Tilgung.
Bruttomietrendite
Jahreskaltmiete im Verhältnis zum Kaufpreis, mit Ampel-Bewertung. Als Regler zeigt sie, welcher Kaufpreis zu einer Zielrendite passt.
Preis und Miete pro m²
Kaufpreis und Kaltmiete je Quadratmeter – zum Vergleich mit Exposés und Mietspiegel.
Kaufpreisfaktor
Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete – wie viele Jahresmieten die Immobilie kostet.
Break-even-Miete
Die Kaltmiete, ab der der Cashflow nicht mehr negativ ist.
Maximaler Kaufpreis
Der höchste Kaufpreis, bei dem sich die Immobilie mit deiner Finanzierung noch selbst trägt.
Für wen ist die Bierdeckelrechnung gemacht?
Für private Kapitalanleger, die viele Exposés sichten und schnell aussortieren wollen: Eine Wohnung, die schon auf dem Bierdeckel deutlich negativ rechnet, braucht sehr gute Gründe wie Lage, Wertsteigerung oder Mietsteigerungspotenzial, um weiter geprüft zu werden.
Auch für die Preisverhandlung ist der Schnellcheck nützlich: Der maximale Kaufpreis zeigt, bei welchem Preis sich das Objekt mit deiner Finanzierung selbst trägt. Und weil sich die Werte per Link teilen lassen, kannst du die Rechnung mit Partner, Bank oder Community besprechen.